Es ist kein persönliches Wachstum, wenn Du von der Welt verlangst, dass sie aufhört, Dich zu triggern.

Hand aufs Herz: Bist du ein/e Leader/in oder suchst du nur den „Mute-Button“ für die Welt?

Mal ganz ehrlich: 

Wir alle kennen diesen Moment im Meeting. Den einen Augenblick, in dem der Kollege diesen einen Satz sagt, die Chefin die Augen verdreht oder der Kunde zum dritten Mal das Budget hinterfragt. Und BOOM – in dir drin zieht sich alles zusammen. Du merkst, wie die Hitze aufsteigt, der Puls rast und du am liebsten entweder den Laptop zuklappen oder verbal um dich schlagen würdest.

Dein erster Impuls? 

„Was für ein Idiot! Warum kann der nicht einfach professionell sein?”, „Warum muss die mich so provozieren?“

Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Denn: Es ist kein persönliches Wachstum, wenn Du von der Welt verlangst, dass sie aufhört, Dich zu triggern.

Was triggert dich?

Der „Safe Space“ ist eine Karrierefalle

Klar, es ist modern geworden, überall nach Rücksichtnahme und Schonräumen zu rufen. Aber mal unter uns: Wenn du im Job wirklich etwas bewegen und echte Wirkung erzielen willst, kannst du nicht darauf warten, dass die Welt um dich herum Watte auslegt.

Wenn du verlangst, dass dein Team sich nur noch so verhält, dass du dich „wohlfühlst“, baust du kein echtes Vertrauen auf – du baust dir einen goldenen Käfig. Wer nur performen kann, wenn alles nach Plan läuft und alle nett lächeln, ist emotional gesehen auf “Stand-by”.

Deine Trigger zeigen dir genau, wo dein nächstes Wachstumspotenzial liegt.

Ich weiß, das klingt im ersten Moment nervig. Aber jeder Augenblick, in dem dich jemand so richtig auf die Palme bringt, ist ein Geschenk für dein persönliches Wachstum. Warum? Weil der Trigger nicht im Außen liegt. Er liegt in dir drin.

  • Der Spiegel-Effekt: Wenn dich die Arroganz des Konkurrenten wahnsinnig macht – wo unterdrückst du vielleicht deinen eigenen gesunden Stolz oder deine Durchsetzungskraft?
  • Die Macht-Frage: Wenn du willst, dass andere aufhören, deine Knöpfe zu drücken, gibst du ihnen die Macht für dein Leben. Willst du das wirklich? Dass ein „schwieriger“ Kunde entscheidet, ob du heute einen guten Tag hast?

Deine Stärke misst sich daran, wie klar du bleibst, wenn um dich herum das Chaos ausbricht.

Im Avatar®-Kurs gehen wir genau da rein. Es geht nicht darum, sich eine dicke Haut zuzulegen (das wäre nur eine Rüstung, die dich schwer und unnahbar machen würde). Es geht darum, dein „System“ in deinem Inneren so zu klären, dass du die Triggerpunkte im Bewusstsein auflöst.

Stell dir vor, jemand greift dich verbal an, kritisiert dein Herzensprojekt oder stellt deine Kompetenz infrage – und in dir bleibt es still. Nicht, weil du es unterdrückst, sondern weil da nichts mehr ist, was in Resonanz geht. Das ist die ultimative Freiheit. Das ist wahre Macht.

Hör auf, nur Brände zu löschen. Fang an, das Feuer für Neues zu entfachen.

(Tausche das Kontrollieren gegen das Kreieren.)

Wachstum bedeutet, die volle Verantwortung zu übernehmen. Auch für den Ärger, den andere vermeintlich in dir auslösen.

  • Ein Amateur versucht, die Menschen um sich herum zu ändern (Spoiler: Klappt nie dauerhaft und kostet unendlich Kraft).
  • Ein Profi nutzt den Trigger, um das eigene Bewusstsein aufzuräumen.

Wenn du das nächste Mal merkst, wie der Zorn hochkocht: Atme durch. Lächle (vielleicht nur innerlich). Und check mal kurz bei dir selbst ein: „Welches alte Programm / Muster in mir schreit hier gerade so laut?“

Wer lernt, seine eigenen inneren Widerstände zu aufzulösen, braucht keine Welt mehr, die ihn schont. Er wird zu der Kraft, die die Zukunft gestaltet.

Bock auf die ungeschminkte Wahrheit?

Hör auf, dich vor den Triggern zu verstecken. Nutze sie, um die Führungspersönlichkeit zu werden, die du eigentlich sein kannst. Es ist Zeit, dir deine kreative Energie, dein Leben zurückzuholen.

❇️ Wie sieht’s aus – was war dein letzter „Büro-Trigger“, und was hat er eigentlich über dich verraten?