Jenseits des Verstandes: Wie du mentales Zeug auflöst und deinen wahren Ursprung findest
Bist du dir der Instanz bewusst, die deine Gedanken erschafft, während du arbeitest oder ein Problem analysierst?
Wir verbringen den Großteil unseres Berufslebens in unserem Kopf. Wir strategisieren, kategorisieren, wägen Risiken ab und optimieren Abläufe. Unser Verstand ist ein brillantes Werkzeug, um das Überleben zu sichern und komplexe Herausforderungen zu meistern. Doch oft wandelt sich dieses Werkzeug vom nützlichen Mitarbeiter zum tyrannischen Geschäftsführer. Er erschafft eine Welt aus bloßem mentalen Zeug – Bewertungen, Zukunftsszenarien und festgelegten Rollenbildern –, die wir fälschlicherweise für die absolute Realität halten.
Aber was liegt jenseits dieses ständigen mentalen Zeugs?
Du bist mehr als dein Verstand
In seinem Buch Private Lehrstücke beschreibt Harry Palmer, der Autor der Avatar-Materialien (Erfahrungen mit dem Avatar-Training), eine für High-Performer essenzielle Wahrheit: Wenn du aufhörst, dich ausschließlich mit deiner Position, deinem Körper oder deinem Intellekt zu identifizieren, bleibt eine Kernkompetenz übrig: das „Sein im Ursprung“.
Betrachte deinen Verstand wie eine hochentwickelte Software, die Daten (Sinnesreize) in Bedeutungen übersetzt. Das Problem im modernen Arbeitsalltag entsteht, wenn wir vergessen, dass wir die Programmierer sind, und stattdessen glauben, wir seien der Code selbst. Wir verfangen uns in fixierten Identitäten und reaktiven Mustern, die Stress erzeugen und unseren Fokus trüben.
Der Zustand „Jenseits des Verstandes“ ist kein „Abschalten“ im Sinne von Inkompetenz. Im Gegenteil: Es ist ein Zustand von höchster mentaler Klarheit. Es ist der Schritt heraus aus dem operativen Gedankenstrom hinein in die Position des souveränen Beobachters, der authentisch lebt und agiert..
Warum fällt es so schwer, diesen Fokus zu halten?
Vielleicht kennst du Momente absoluter Präsenz – in einem „Flow-Zustand“ bei der Arbeit, beim Sport oder in der Natur. Doch das Gedankenkarussell holt uns meist schnell wieder ein. Warum?
Oft liegt es an dem, was Palmer „Treibgut“ nennt: Mentale „Open Loops“, unerledigte Handlungen und ungelöste ethische Konflikte, die unsere Aufmerksamkeit binden und Bandbreite belegen. Wenn wir nicht vollkommen ehrlich mit uns selbst sind, muss unser Verstand Überstunden machen, um das Selbstbild aufrechtzuerhalten und Entscheidungen zu rechtfertigen. Das kostet Energie und produziert nur noch mehr mentales Zeug.
Der Schlüssel: Persönliche Integrität
Hier kommt ein entscheidender Erfolgsfaktor ins Spiel, der oft unterschätzt wird: Integrität.
Um wirklich über die Grenzen des intellektuellen Verstandes hinauszugehen, ist ein inneres „Clean-up“ notwendig. Der Avatar Integrity Kurs setzt genau hier an. Er basiert auf der Erkenntnis, dass radikale Ehrlichkeit der effizienteste Weg zu persönlicher Zufriedenheit ist. Wenn wir den Mut aufbringen, volle Verantwortung für unsere Ergebnisse und Erfahrungen zu übernehmen, lösen sich blockierende Muster auf.
Mangelnde Integrität ist der Hauptproduzent von mentalem Zeug. Wenn wir jedoch unsere ethischen Prinzipien wiederherstellen und die Führung über unser Leben zurückgewinnen, wird der Geist ruhig und Du erwachst als Ursprung Deiner Erfahrung. Es gibt nichts mehr zu verbergen oder zu verteidigen. Du bist im Reinen mit Dir selbst und dadurch wird Dein Leben authentischer und das, was Du erreichen möchtest, ist leichter erreichbar.
Das Erwachen des Ursprungs
Wenn sich der mentale Nebel lichtet, geschieht etwas Entscheidendes: Du beginnst, aus der Perspektive des „Ursprungs“ zu agieren. Du reagierst nicht mehr automatisch auf Stressfaktoren oder alte Konditionierungen, sondern handelst absichtsvoll und intuitiv und zum Wohle von Dir selbst und anderen.
Teilnehmer des Avatar-Kurses beschreiben dies oft als den Moment, in dem man erkennt: „Ich bin.“ Es ist der Übergang vom reinen Denken zur bewussten Wahrnehmung/ (intuitive Wahrnehmung) – die ultimative Form der Selbstführung.
Finde heraus, wie Du Deine Integrität steigern kannst. Beginne, in einem vertrauensvollen Umfeld, ehrlicher mit Dir selbst zu werden >>>