Die Welt verändern: Die „wirkliche Arbeit“, die wir tun müssen!
1. Sinnsuche in einer zerrissenen Welt
In der heutigen Zeit fragen sich viele Menschen nach dem eigentlichen Sinn unseres Daseins. Wir leben in einer Welt, die von Krisen, Konflikten und einer starken inneren sowie äußeren Zerrissenheit geprägt ist. Da wirkt die Suche nach einer gemeinsamen Aufgabe nicht mehr wie eine bloße Träumerei, sondern wie eine überlebenswichtige Notwendigkeit. Harry Palmer, der Gründer von Star’s Edge International und Autor der Avatar®-Materialien, stellt dazu eine radikale Frage: „Was ist die eigentliche Aufgabe, die auf diesem Planeten zu erfüllen ist?“
Seine Antwort unterscheidet sich deutlich von typischen politischen oder wirtschaftlichen Lösungen. Für Palmer liegt die „wirkliche Arbeit“ nicht darin, die Außenwelt mit Technik oder Geld umzugestalten. Stattdessen sieht er sie als einen inneren Prozess mit großer Wirkung für die Gemeinschaft. Wirkliche Arbeit bedeutet: uns selbst bewusster zu werden, uns an unsere friedliche Natur zu erinnern und mehr Mitgefühl und Zusammenarbeit in die Welt zu bringen.
Die Logik dahinter ist simpel, aber kraftvoll: Nicht die Veränderung der Welt verbessert unser Bewusstsein, sondern ein geklärtes Bewusstsein ist die Grundvoraussetzung, um die Welt nachhaltig zu verändern. Das große Ziel ist eine „Erleuchtete Planetare Zivilisation“ (EPZ). In diesem Artikel schauen wir uns an, wie die Arbeit an sich selbst als Treiber für einen globalen Wandel funktionieren kann.

2. Bewusstsein erschafft Realität
Um die „wirkliche Arbeit“ zu verstehen, müssen wir uns ansehen, wie wir unsere Realität wahrnehmen. Im Mittelpunkt steht das Konzept des „Ursprungs“ (Source Being – Klick öffnet Youtube Video). Palmer geht davon aus, dass wir nicht einfach nur Opfer unserer Umwelt oder Gene sind. Stattdessen ist unser Bewusstsein der Schöpfer unserer Erfahrungen.
2.1 Warum wir glauben, was wir sehen Ein Grundpfeiler dieser Sichtweise ist: Unsere Überzeugungen kommen vor der Erfahrung. Normalerweise denken wir: „Ich habe eine schlechte Erfahrung gemacht, deshalb glaube ich jetzt, dass Menschen unzuverlässig sind.“ Das Avatar-Modell dreht das um: Was du im Inneren glaubst, bestimmt, was du im Außen erlebst.
Wenn jemand tief im Inneren überzeugt ist, dass das Leben ein harter Kampf ist, wird sein Gehirn automatisch alles herausfiltern, was dem widerspricht. Er sieht nur noch die Probleme und Bestätigungen für seine Theorie. Die „wirkliche Arbeit“ beginnt also damit, die eigenen Wahrnehmungen kritisch zu hinterfragen und zu erkennen, dass sie oft nur Filter unserer eigenen Vorurteile sind.
2.2 Unsichtbare Glaubenssätze: Die Architektur unseres Verhaltens Besonders tückisch sind „transparente Überzeugungen“. Das sind Glaubenssätze, durch die wir hindurchschauen, ohne sie als solche zu bemerken – wie eine Brille mit gefärbten Gläsern, und wir haben vergessen, dass wir eine Brille tragen. Ein Satz wie „Ich bin nicht gut genug“ fühlt sich für Betroffene dann nicht wie eine Meinung an, sondern wie ein Naturgesetz. Ohne Avatar-Training reagieren wir nur noch automatisch auf diese inneren Programme. Die „wirkliche Arbeit“ hilft uns, diese unsichtbaren Muster sichtbar zu machen und sie bei Bedarf aufzulösen.
2.3 Der Zustand des „Ursprungs“ Das Ziel ist es, wieder zum „Ursprung“ zu werden. In diesem Zustand identifizieren wir uns nicht mehr mit unseren wirren Gedanken oder Gefühlen, sondern beobachten sie aus einer ruhigen Distanz. Wer als Ursprung handelt, übernimmt die volle Verantwortung für sein Leben. Man wechselt von der Opferrolle („Das Leben passiert mir“) in die Schöpferrolle („Ich gestalte mein Leben“).
3. Wie die Verwandlung gelingt
Palmers Konzepte sind keine bloße Theorie, sondern werden in den Avatar-Kursen Schritt für Schritt trainiert. Dieser Prozess besteht aus drei Hauptteilen.
3.1 ReSurfacing®: Das Erwachen des Beobachters Im ersten Schritt, dem ReSurfacing (Wiederauftauchen), befreit man sein Bewusstsein aus den Verstrickungen des Alltags. Wie ein Taucher, der an die Oberfläche kommt, gewinnt man den Überblick zurück. Es geht um Fragen wie: „Wer bin ich?“ oder „Was will ich wirklich?“. Hier wird nicht nur geredet, sondern durch praktische Übungen gefühlt.
- Aufmerksamkeits-Management: Man lernt, seine Energie aus Sorgen der Vergangenheit abzuziehen und wieder im Hier und Jetzt zu landen.
- Glaubenssatz-Check: Man erkennt den direkten Zusammenhang zwischen dem, was man glaubt, und dem, was man erlebt.
- Ziele setzen: Man identifiziert Ziele, die sich „richtig“ anfühlen und nicht nur dem eigenen Ego, sondern auch anderen nützen.
- Mitgefühl: Man lernt, die Trennung zu anderen Menschen aufzuheben.
3.2 Die Schöpferkraft zurückgewinnen Im zweiten Teil wird es praktisch: Wie erschaffe ich meine Realität bewusst? Oft produziert unser Verstand ununterbrochen Sorgen und Ängste. Das Ziel hier ist der „Stille Geist“ (Quiet Mind). Das ist kein leerer Zustand, sondern ein Moment voller Potenzial. Aus dieser Ruhe heraus kann man bewusst entscheiden, welche Überzeugungen und Fähigkeiten man im Leben stärken möchte.
3.3 Diskreation: Altes loslassen Der dritte Teil ist die „Königsdisziplin“: die Diskreation. Während „Kreieren“ das Erschaffen bedeutet, heißt „Diskreieren“, ein altes Muster, ein Gefühl oder eine belastende Überzeugung vollständig aufzulösen. So wird blockierte Energie wieder frei. Für die Welt bedeutet das: Wenn Menschen lernen, ihren eigenen Groll und ihre Vorurteile aufzulösen, sinkt der „Konflikt-Pegel“ auf dem gesamten Planeten.
3.4 Der Wizard-Kurs: Arbeit für das Ganze Für Fortgeschrittene gibt es den „Wizard-Kurs“ (Wizard bedeutet, die Kunst Weisheit anzuwenden). Hier geht es nicht mehr nur um das eigene Glück, sondern um das kollektive Bewusstsein. Wizards lernen, über Grenzen von Kultur, Religion oder Herkunft hinweg zu arbeiten. Die Idee dahinter: Unser Kopf ist Teil eines großen, gemeinsamen Bewusstseins. Wer seinen eigenen Geist klärt, sendet positive Impulse in die ganze Welt.
4. Die Vision: Eine erleuchtete Zivilisation (EPZ)
Die „Erleuchtete Planetare Zivilisation“ ist kein Luftschloss, sondern ein klares Ziel. Sie bedeutet nicht, dass alle Menschen dasselbe glauben müssen. Im Gegenteil: In einer EPZ erkennen wir, dass Unterschiede nur Unterschiede in den Überzeugungen sind.
Heute führen unterschiedliche Ansichten oft zu Krieg. In einer EPZ würde dieser Kampf um „Richtig und Falsch“ enden. Wenn wir verstehen, dass Überzeugungen nur Werkzeuge sind, können wir aufhören zu streiten und anfangen, gemeinsam etwas zu erschaffen.
5. Beispiele aus dem echten Leben
Dass dieser Weg funktioniert, zeigen die Erfahrungen vieler Teilnehmer:
- Verantwortung übernehmen: Ein Arzt aus Südafrika erkannte, dass er Gott oft als Ausrede nutzte, um keine Verantwortung für seine Umstände zu übernehmen. Durch die Übungen lernte er, selbst aktiv zu werden, anstatt passiv auf ein Schicksal zu warten.
- Innere Blockaden lösen: Eine skeptische Teilnehmerin kämpfte mit tiefen Komplexen über ihren Körper. Durch die Arbeit am Selbst konnte sie Scham und Angst hinter sich lassen und echte Freiheit finden.
- Alte Lasten abwerfen: Ein Mann, der sich jahrelang als „Sünder“ fühlte, konnte dieses schmerzhafte Bild auflösen. Die gewonnene Energie veränderte sein gesamtes Leben.
6. Die Arbeit im Alltag: Stressfrei und voller Mitgefühl
Die „wirkliche Arbeit“ findet nicht nur im Kurs statt, sondern an der Supermarktkasse, im Stau oder im Büro.
6.1 Stress als Entscheidung Stress entsteht oft, weil unsere Aufmerksamkeit irgendwo festklemmt. Harry Palmer lehrt, dass eine positive Einstellung eine bewusste Entscheidung ist. Er selbst arbeitete früher als Kabelverleger im Regen. Anstatt sich über das Wetter zu beschweren, entschied er sich für eine gute Laune, um auch die Stimmung seiner Kollegen zu heben. Jeder glückliche Moment ist ein Geschenk an die Welt.
6.2 Das Werkzeug für den Frieden: Die Mitgefühlsübung Eine der einfachsten und stärksten Übungen ist die Mitgefühlsübung. Man wendet sie unauffällig bei Fremden an, indem man sich bewusst macht:
7. Ein faires Modell für den Wandel
Interessant ist auch Harry Palmers Ansatz als Unternehmer. Er entschied sich gegen ein Spendenmodell, wie es viele Religionen nutzen, und für eine klare Dienstleistung gegen Bezahlung. Er nennt das eine „Win-Win-Transaktion“. Das Ziel: Man kann Gutes tun und gleichzeitig erfolgreich sein. Das verhindert, dass die Menschen, die helfen wollen, selbst ausbrennen.
8. Dein Beitrag zählt
All das zeigt: Die eigentliche Aufgabe auf diesem Planeten ist weder rein spirituell noch rein politisch. Sie ist eine Mischung. Die „wirkliche Arbeit“ lässt sich in drei Punkten zusammenfassen:
- Für dich: Gewinne die Kontrolle über dein eigenes Bewusstsein zurück.
- Für dein Umfeld: Nutze Mitgefühl im Alltag, um Konflikte zu stoppen.
- Für die Welt: Trage dazu bei, dass Toleranz und Weisheit zur neuen Normalität werden.
Harry Palmer lädt jeden ein, mitzumachen. In einer Zeit voller Unsicherheit gibt dieser Weg die Macht zur Veränderung zurück an den Einzelnen. Wir müssen nicht auf Regierungen warten. Die Veränderung beginnt in dem Moment, in dem wir uns entscheiden, unsere eigenen Überzeugungen zu prüfen und bewusst zu leben. Denn: Wer seinen eigenen Geist klärt, klärt ein Stück der Welt.